Contouring vs. Strobing: Was ist was und wie funktioniert's?


Kaum ein Tag vergeht, an dem man nicht das Wort Contouring oder Strobing hört. Gemeint ist mit beidem die gekonnte Modellierung der Gesichtszüge, um sowohl das Make up, als auch die Gesichtsform zu perfektionieren. In den USA ist Contouring schon lange ein wichtiger Beauty-Trend - und mittlerweile wird auch die Strobing-Technik immer bekannter und beliebter. Doch was genau ist eigentlich der Unterschied zwischen Contouring und Strobing und wie genau funktionieren beide Beauty-Techniken?

Was ist Contouring?

Beim Konturieren (Contouring) werden sowohl dunkle als auch helle Akzente gesetzt, um die Gesichtszüge zu betonen und die Form zu modellieren. Somit werden nicht nur kleine Makel perfekt ausgeglichen, sondern beliebte Gesichtszüge können gekonnt in Szene gesetzt werden. Um beim Contouring die Schattierungen zu setzten, wird entweder ein dunkler Bronzing Puder (dieser lässt sich leichter verblenden) oder ein Camouflage Make up genutzt. Wichtig: Sowohl der Puder als auch das Camouflage Make up sollte zwei bis drei Nuancen dunkler sein als die eigene Hautfarbe.

Foto: Getty Images

Contouring für jede Gesichtsform

Jedes Gesicht hat eine unterschiedliche Form - aus diesem Grund sollte auch die richtige Counturing-Technik verwendet werden. Grundsätzlich werden alle Gesichtsformen in vier Typen eingeteilt: oval, eckig, rund und herzförmig.

Foto: Madame.de

Ovale (oder auch schmale) Gesichter benötigen sowohl dunkle, als auch helle Schattierungen um das Gesicht perfekt zu betonen und das Verhältnis der Proportionen anzupassen. Wichtig hier: Ein guter Mix aus hellen (Stirn) und dunklen Schattierungen (Wangen). Für eckige Gesichtsformen sollten relativ wenig helle Konturen gesetzt werden. Stattdessen wird nur die Stirn betont, während dunkle Schatten an Haaransatz, Wange und Kinn gesetzt werden. Frauen mit runden Gesichtern benötigen viele dunkle Schattierungen - vor allem an Wangen und Kinn um das Gesicht optisch zu verschmälern. Herzförmige Gesichter benötigen wiederum viele helle Schattierungen, vor allem auf Stirn und Kinn. Wichtig hier: Die Stirn sollte schmaler wirken, während das Kinn breiter erscheinen soll.

Wie funktioniert Contouring?

Contouring ist keine einfache Technik und kann oftmals bis zu 30 Minuten dauern. Dennoch, erlernen kann es jeder. Hier eine kleine Übersicht, wie Contouring richtig angewendet wird. Im ersten Schritt sollte ein leichte Tagescreme auf das Gesicht aufgetragen werden. Danach wird wie gewohnt die übliche Foundation und der Concealer aufgetragen. Jetzt beginnt das Contouring: Mit einem Concealerpinsel sollte das dunkleren Camouflage Make up oder den Bronzing Puder auf Wangen, Kinn und Haaransatz aufgetragen werden. Danach alles sanft mit einem Make up Schwann verblenden, bis keine Übergänge mehr sichtbar sind.

Im zweiten Schritt werden Lichtakzente durch einen Highlighter oder hellen Puder gesetzt. Diese ebenfalls mit einem Pinsel oder Highlighter auf Wangenknochen, Schläfen, Nasenrücken, Stirn, Lippenkontur und unter die Augenbraue auftragen. Danach ebenfalls gut verblenden und das fertige Make up am Ende mit transparentem Puder fixieren.

Was ist Strobing?

Strobing wird oftmals auch als das "neue Contouring" bezeichnet. Der Hintergedanke dieser Technik ist, dass bestimmte Gesichtspartien gekonnt betont und hervorgehoben werden. Statt dunklem Bronzing Puder oder Camouflage Creme, wird beim Strobing ausschließlich Highligher (mit Schimmerpigmenten) genutzt. Somit ist Strobing eine deutlich einfachere Technik als Counturing und benötigt weniger Zeit. Das Ergebnis: ein frischer, strahlender Teint der das Gesicht weicher erscheinen lässt.

Foto: Fernandogisley (Instagram)

Wie funktioniert Strobing?

Grundsätzlich gibt es fünf Stellen, an denen der Highlighter aufgetragen wird: Die Wangen (schmälert das Gesicht), der Nasenrücken (für eine schmale Nase), die Augenbrauenpartie (wirkt wie ein Lifting), über dem Lippenbogen (für mehr Volumen) und auf dem Kinn. Durch das Strobing werden diese Gesichtsstellen bewusst hervorgehoben. Wichtig beim Strobing ist, dass nicht zu viel Highlighter verwendet wird. Zudem sollten die akzentuierten Stellen auch gut verblendet werden. Danach sollte das Make up auch nicht mit Puder fixiert werden, da sonst der Glanz verschwindet. Stattdessen lieber etwas Plotting Papier verwenden, um stark glänzende Stellen etwas zu mattieren.

Foto: Benefit

Wichtig: Der richtige Highlighter für jede Hautfarbe

Beim Contouring ging es darum, ein dunkleres Make up zu nutzen, um Schattierungen und tiefe zu schaffen. Beim Strobing hingegen ist genau das Gegenteil der Fall, da hier Lichtreflexe genutzt werden. Somit ist ein heller Highlighter - welcher übrigens in cremiger Konsistenz oder auch in Puderform nutzbar ist - sehr wichtig. Aber aufgepasst: Nicht jeder Hautton sollte den gleichen Highlighter nutzen. Hier eine kleine Farbübersicht:

Hellerer Hautton: ein kälterer, perlfarbener Highlighter

Leicht-Gebräunter Hautton: ein champagnerfarbener Highlighter

Gelblicher Hautton: ein warmer, goldener Highlighter

Dunkler Hautton: ein wärmer, terrakottafarbener Highlighter

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