Strohiges Haar: Was hilft gegen trockenes Haar?

Ihre Haare leiden täglich. Von glühender Föhnhitze bis hin zu chemischen Behandlungen und zu häufigem Haarewaschen. Es ist also nicht verwunderlich, dass die meisten trockenen Haare schon frühzeitig erste Anzeichen von Schäden zeigen. Wenn auch Sie das erste Anzeichnen von trockenem oder strohigem Haar bemerken, sollten Sie sofort reagieren. Was Sie die Anzeichen erkennen und was Sie genau tun sollten, zeigen wir Ihnen in diesem Beitrag.


Wie sieht trockenes, sprödes Haar aus?


Trockenes Haar kennzeichnet sich durch oftmals splissige Spitzen sowie stumpfes, glanzloses Haar. Sprödes Haar hingegen ist eine Kombination aus Trockenheit, Stumpfheit, Spliss und Kräuseln. Wie trockene Haut hat auch trockenes Haar ein breites Spektrum von leichten bis schwere Schädigungen und eine Vielzahl von Ursachen.


Zu das häufigsten Anzeichnen, um trockenes und somit auch oftmals geschädigtes Haar zu erkennen, zählen:

  • Häufiger Haarausfall

  • Trockene Textur mit hoher Verfilzung

  • Das Haar verliert seine natürliche Textur, wenn es Feuchtigkeit ausgesetzt wird

  • Zudem absorbiert es Feuchtigkeit, statt sie abzuweisen

  • Fehlender Glanz

  • Gespaltenen Enden oder Ausfransungen sowie minimale Anzeichen von Bruch

  • Die Haarstruktur ist rau und brüchig

  • Eine niedrige "Snap-Back-Qualität" - bedeutet, es bricht beim Ziehen leicht ab

  • Wenig natürliche Bewegung und Sprungkraft

  • Das Haar hält die Frisur oder Farbe nicht gut

Was tun gehen strohige und trockene Haare?


Viele sind der Meinung, das trockene Haare das Resultat von übermäßiger Verwendung von Stylinggeräten ist. Dies stimmt jedoch nicht, denn vor allem Umwelteinflüsse wie etwa übermäßige Hitze, wenige Pflege und die falsche Ernährung tragen auch dazu bei, dass das Haar schnell trocken und spröde wird.


Vor allem Letzteres wird oftmals unterschätzt. In der Tat kommt eine gesunde, ausgewogene Ernährung Ihrem gesamten Körper zugute, und Ihr Haar ist da keine Ausnahme. Essen Sie zu viele fetthaltige Speisen, zu viel Zucker oder nicht genügend Vitamine, so spiegelt sich dies schnell wider. Die optimale Ernährung für gesundes Haar sollte deshalb aus viel magerem Protein sowie frischem Obst und Gemüse und den Vitaminen C, D, E, Biotin und Eisen bestehen.


Zusätzlich zu einer gesunden Ernährungsumstellung gibt es bestimmte Dinge, die Sie tun können, um den Zustand Ihres trockenen, brüchigen Haares zu verbessern. Zu den besten Pflegetipps gehören:


1. Tipp gegen trockene Haare: Spülung & Conditioner verwenden


Wechseln Sie zu einem Shampoo und einer Pflegespülung, die der Schadensbegrenzung dienen. Diese werden mit Haarunterstützenden Inhaltsstoffen wie Antioxidantien, Proteinen und feuchtigkeitsspendenden Ölen hergestellt, um den gesunden Zustand und die Stärke Ihres Haares wiederherzustellen.


Die Haare nur mit einem Pflegeshampoo (vermeiden Sie immer Shampoos mit Sulfaten) zu waschen reicht nicht, denn der Sinn des Haarewaschen besteht darin, Schmutz und Dreck zu entfernen. Zudem verliert das Haar während des Waschens stark an Feuchtigkeit – eine Spülung nach dem Waschen kann hier sofortige Abhilfe schaffen. Wer zudem sehr trockenes und sprödes Haar hat, sollte auch regelmäßig einer Haarmaske benutzen. Dieser kann entweder direkt nach dem Waschen für ein paar Minuten einziehen, oder aber auch die ganze Nacht in den Haaren gelassen werden.


Auf der Suche nach der richtigen Spülung und dem perfekten Conditioner sollten Sie auf natürliche Inhaltsstoffe wie etwa Nussöle (wie Kokosnuss, Mandel und Macadamianuss) achten. Diese sind sehr reich an wertvollen Lipiden und Fettsäuren, was dem Wiederaufbau des Haares helfen und gleichzeitig die Schuppenschicht des Haares versiegeln kann, um so die Feuchtigkeit einzuschließen.


Auch das richtige Auftragen der Spülung ist zur Haarpflege gegen Trockenheit und Spliss sehr wichtig. So zum Beispiel sollte die Spülung immer erst in den Haarspitzen aufgetragen und leicht einmassiert werden. Danach sollten Sie sich langsam hocharbeiten. Sollten Sie von fettigen Haaren geplagt sein, können Sie die Kopfhaut und den Ansatz bei der Spülung ganz weglassen. Um zusätzlich sicherzugehen, dass die Pflege gleichmäßig im Haar verteilt ist, können Sie das Haar noch während des Duschens vorsichtig durchkämmen.


2. Tipp gegen trockene Haare: Die richtigen Pflegeprodukte wählen


Wählen Sie Haarstyling-Produkte mit feuchtigkeitsspendenden Inhaltsstoffen. Achten Sie auf Feuchtigkeitsspender wie Sheabutter, Arganöl und Kokosnussöl, vermeiden Sie jedoch harte und trocknende Inhaltsstoffe wie Alkohol und Sulfate.


3. Tipp gegen trockene Haare: Tägliches Haarewaschen vermeiden


Versuchen Sie Ihr Haar nicht jeden Tag, sondern eher alle zwei, drei Tage zu waschen. Durch eine tägliche Haarwäsche kann der natürliche Schutzfilm, der Ihr Haar mit Feuchtigkeit versorgt und es pflegt, entfernt werden. Versuchen Sie stattdessen, Ihr Haar jeden zweiten Tag zu waschen und an den Tagen dazwischen bei Bedarf ein Trockenshampoo zu verwenden.


Achten Sie zudem auch mehr darauf, wie Sie Ihr Haar waschen. Wenn Sie Ihr Haar waschen, konzentrieren Sie den Schaum an den Haarwurzeln und lassen Sie die Haarspitzen in Ruhe. Bei der Haarspülung hingegen sollten Sie den trockenen, gespaltenen Spitzen mehr Aufmerksamkeit schenken und den Kopfhautbereich vermeiden.


Extra Tipp: Auch wenn es schwerfällt, waschen Sie Ihre Haare am besten mit kaltem, statt heißen Wasser. Dies verleiht sofort etwas Glanz und versiegelt die Schuppenschicht.


4. Tipp gegen trockene Haare: Die richtige Bürste


Achten Sie auch darauf, wie Sie ihre nassen Haare bürsten oder kämmen. Verwenden Sie einen breitzahnigen Kamm auf nassem Haar oder eine Bürste, die speziell zum Entwirren entwickelt wurde. Noch besser ist zudem ein Spray, das dafür sorgt, dass die Haare verknoten und sich so noch leichter durchbürsten lassen.


5. Tipp gegen trockene Haare: Weniger Hitze & mehr Schutz


Reduzieren Sie aktiv den Gebrauch von Stylingwerkzeugen wie etwa ein

Föhn oder auch ein Glätteisen. Sollten Sie es dennoch benutzen, achten Sie auf eine niedrige Temperatureinstellung (max. 160 – 180 Grad), genügend Abstand zwischen Gerät und dem Haar und ein Hitzeschutzspray. Nur so kann verhindert werden, dass die Haarstruktur unnötig viel Feuchtigkeit verliert.


Auch Umweltfaktoren wie zu viel Sonne, extreme Kälte und starke Winde können das Haar schädigen und es trocken machen. Schützen Sie es mit einem aufgesprühten LSF für das Haar, bevor Sie den Tag in der Sonne verbringen. Auch am Strand kann das Salzwasser gepaart mit der Sonne schnell Schäden anrichten. Am besten sollte deshalb gleich am Morgen eine Kur aus Kokosnussöl auf die Haare gegeben werden, um Ihnen den ganzen Tag über Feuchtigkeit zu spenden.


6. Tipp gegen trockene Haare: Extra Pflege für gefärbtes Haar


Wenn Sie gerade beim Friseur waren oder sich die Haare gefärbt haben, benötigen Sie danach Extra-Schutz. Vor allem blondierte Haare benötigen sehr viel Conditioner, da sich beim Färben die Schuppenschicht der Haare öffnet und diese so anfälliger für Schäden werden.


7. Tipp gegen trockene Haare: Regelmäßiges Haareschneiden


Wenn Sie zu den Menschen gehören, die vor häufigem Haarschnitt zurückschrecken, weil sie Ihr langes Haar lieben oder ihre Locken auswachsen lassen wollen, konzentrieren Sie sich einfach auf den monatlichen Haarschnitt (alle zwei bis drei Monate ist auch ausreichend). Hier geht es beim Friseurbesuch vor allem darum, die kaputten Spitzen abzuschneiden und so die Haarschicht aufzufrischen.


8. Tipp gegen trockene Haare: Schlafen Sie auf Seide


Auch im Schlaf verliert das Haar an Feuchtigkeit und kann so schnell trocken und spröde werden. Vor allem Kissenbezüge aus Baumwolle tragen übermäßig dazu bei, die Haar ein der Nacht auszutrocknen. Wählen Sie stattdessen einen Bezug Satin oder Seide, da diese Stoffe atmungsaktiv sind, Verfilzung und Kräuseln vermeiden und so das Haar vor unnötigem Haarbruch schützen.


Übrigens: Auch nach dem Waschen spielt die Textur des Handtuchs eine große Rolle. Wie auch beim Schlafen ist das Haar nach dem Waschen sehr anfällig. Vermeiden Sie daher trockene, kratzige Handtücher und entscheiden Sie sich stattdessen für ein weiches aus Mikrofasern – dies ist nicht nur schonender für Ihre Strähnen, sondern trocknet Ihr Haar auch spürbar schneller (was wiederum die Föhnzeit verkürzt).

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